"Wild ausgesehen, wilde Ideen gehabt und elvisdamisch waren wir auch......"

.....erinnert sich Michael Lichtl, damals selbst gerade 22 Jahre alt, an die Clique um ihn herum. Diese Wilden, das waren junge Leute aus Wolnzach und der Umgebung, zwischen 15 und 23 Jahre alt, die sich für Motorräder interessierten, die meisten fuhren damals schon selbst schöne Motorräder. Obwohl man sich damals schon gut kannte, traf man sich in verschiedenen Wirtschaften, da man noch kein Vereinslokal hatte. Michael Lichtl, Hans Neuhauser und Ludwig Moser schließlich waren schuld, dass die ganze Sache ernst wurde:

Diese drei hatten dann die Ideen, einen Verein zu gründen, einen Verein, der eben alle die zusammenbrachte, denen das Motorradfahren Spass machte. Ab Herbst 1975 dann trafen sich die hiesigen Motorrad- und Mopedfreaks - als nicht eingetragener Verein - jeden Freitag im " Gasthaus Steiger" in Gebrontshausen.

"Jeder hat uns nämlich nicht reingelassen", schmunzelte Lichtl: "Wir waren ein wilder Haufen mit verrückten Ideen und die Musik passte damals auch dazu. "
Aber etwas richtig Schlimmes haben wir nie gemacht " Zitat des Gastwirtes Steiger über den "wilden Haufen".

Bei den wöchentlichen Treffen wurden Ideen ausgetauscht, über alte und neue Motorräder gefachsimpelt, Filme über Rennen angeschaut. Dafür wurde extra ein Projektor angeschafft, wo man sich seine Idole raussuchte. Dazu gehörten Namen wie Datzmann, Angermüller, Strasser, Demuth und Poschenrieder.

Die gesamte Chronik umfasst 60 Seiten und ist als Buch gebunden und käuflich zu erwerben. Klickt hier und schon könnt Ihr das gewünschte Exemplar bestellen.